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Jurymitglieder 2019

Bönig, Prof. Dr. Winfried

4. Dezember 2018

Winfried Bönig wurde 2001 zum Domorganisten in Köln berufen und ist seit 1998 Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Damit bekleidet er zwei der herausragenden kirchenmusikalischen Positionen in Deutschland.
Seit 1978 studierte er bei Franz Lehrndorfer an der Hochschule für Musik München. Nach dem mit Auszeichnung abgelegten Examen erlangte er Abschlüsse in Dirigieren sowie das Meisterklassendiplom für Orgel. 1992 promovierte er an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zur Geschichte der süddeutschen Kantate zur Bachzeit. Von 1984 bis 1998 wirkte er als Organist und Dirigent an der dortigen Hauptkirche St. Josef, wo er die gesamten Orgelwerke von Bach und Messiaen aufführte. Für seine Arbeit wurde ihm 1995 der Kulturpreis der Stadt Memmingen verliehen.

Bönig war und ist Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken, die ihm Komponisten widmeten, so u. a. von Enjott Schneider, Jean Guillou, Daniel Roth, Naji Hakim, Peter Planyavsky, Stephen Tharp, Robert HP Platz und Colin Mawby. Schon seine erste CD mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude wurde 1988 von der europäischen und amerikanischen Musikkritik begeistert rezensiert. Zahlreiche weitere Aufnahmen, als Organist und Dirigent, folgten und summieren sich inzwischen zu einer langen Diskographie unterschiedlichsten Repertoires. Große Beachtung fanden die Einspielungen der Orgeln im Kölner Dom sowie eine CD mit einer eigenen Transkription von Bachs Goldberg-Variationen.

Stand: November 2018

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