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Jurymitglieder 2023

Sebastian Küchler-Blessing

Sebastian Küchler-Blessing

Sebastian Küchler-Blessing

Sebastian Küchler-Blessing (* 1987 in Fribourg/Schweiz) wurde 2014, im Alter von 26 Jahren, als derzeit jüngster Domorganist Deutschlands an den Hohen Dom zu Essen berufen. Hier zeichnet er verantwortlich für die liturgische und außerliturgische Orgelmusik und ist künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelzyklus am Essener Dom, der Orgelmeditationen sowie der Konzertreihe Dimension Domorgel, die er 2014 ins Leben rief.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Karlsruhe, Trossingen und Freiburg bei Sontraud Speidel (Klavier), Christoph Bossert, Martin Schmeding, Szigmond Szathmáry (Orgel), Otfried Büsing (Musiktheorie) und Karl Ludwig Kreutz (Improvisation). Weitere prägende Lehrer waren Hans Michael Beuerle und Manfred Schreier (Dirigieren). Im April 2014 legte er das Solistendiplom bei Martin Schmeding an der Hochschule für Musik Freiburg mit Auszeichnung ab. 

Nach Ersten Bundespreisen mit Höchstpunktzahl und Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben bei Jugend musiziert gewann Sebastian Küchler-Blessing mit dem Leipziger Bachpreis, dem Mendelssohn-Preis und dem Ersten Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg einige der bedeutendsten Auszeichnungen der Musikszene. Darüber hinaus erhielt er als bislang einziger Organist den Publikumspreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und den erstmals vergebenen Arthur-Waser-Preis des Luzerner Sinfonieorchesters, die höchstdotierte Auszeichnung des Schweizer Musiklebens. Von Publikum und Fachwelt hochgeschätzt als Improvisator und Kammermusiker, führt ihn seine Arbeit mit Musikern wie Claudio Abbado, Gustavo Dudamel, Hartmut Haenchen, Reinhold Friedrich und Wolfram Christ und mit Ensembles wie dem Windsbacher Knabenchor oder dem Luzerner Sinfonieorchester zusammen.

(Stand: September 2022)