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Ausschreibung Komposition

 

Juryvorsitz
Dr. Cathy Milliken

Wertungsspiele
14. und 15. Januar 2027
(weitere Infos s. Zeitplan)

Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße
10623 Berlin

Im Fach Komposition müssen die Teilnehmenden ihr Werk im Vorfeld des Wettbewerbs mit Interpret*innen ihrer eigenen Hochschule einstudieren. Das Werk wird dann von diesen Personen im Rahmen der Wertungsspiele aufgeführt. Alle Aufführenden sind auch Teilnehmende des Wettbewerbs, und es gelten die üblichen Bestimmungen für die Zusammensetzung dieser Ensembles, wobei der Komponist bzw. die Komponistin nicht zum Ensemble gezählt wird (s. Teilnahmebedingungen). In Ausnahmefällen ist nach Rücksprache mit der Geschäftsstelle ein Besetzungswechsel im Ensemble möglich. Es dürfen Musiker*innen in mehreren Ensembles mitwirken. 

Die Jury bewertet zum einen die Kompositionen an sich und zum anderen die Leistung der Interpret*innen. Neben den regulären Preisen für die Kompositionsstudierenden kann das Ensemble, welches hierbei am besten abschneidet, mit dem „Sonderpreis Interpretation Wettbewerbsbeitrag“ ausgezeichnet werden.

Aufgabe

Instrumentalwerk von 8-12 Minuten Dauer

für 5-8 Musiker*innen inkl. ggf. Dirigent*in für

  • bis zu 4 Streichinstrumente, Geigen dürfen als einziges Instrument doppelt besetzt sein
  • 1 Sänger*in oder Sprecher*in
  • 1 Spieler*in Schlagwerk
  • 1 Spieler*in Blechblasinstrument
  • 1 Spieler*in Holzblasinstrument
  • 1 Spieler*in Tasteninstrument oder Akkordeon
  • 1 Spieler*in für Zuspielungen oder z. B. elektronische Instrumente (diese Person zählt mit zu den max. 8 Personen)
  • falls benötigt, Dirigent*in (diese Person zählt mit zu den max. 8 Personen)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Verstärkungen und Elektronik sind zulässig.
  • Technischer Support für etwaige Zuspielungen/elektronische Instrumente und Verstärkungen wird vom Wettbewerb bereitgestellt, unter der Voraussetzung, dass bis zum 1.9.2026 die technischen Anforderungen und Möglichkeiten, die über die unten genannten Bedingungen hinausgehen, mit der Geschäftsstelle geklärt werden. 
  • Zusatzinstrumente oder die Verwendung von Klangobjekten sind erlaubt, müssen aber von einem der besetzten Spieler*innen gespielt werden
  • Im Saal vorhanden sind eine PA (2-kanalig) und zwei Lautsprecher (2-kanalig) auf der Bühne als Monitore.
  • Die eigentliche Performance und Betätigung der technischen Zuspielungen bzw. die Klangregie muss durch eine*n Spieler*in des Ensembles erfolgen. Diese Person zählt zu den 5-8 Personen.
  • Eventuelle Zuspielungen müssen als WAV- oder MP3-Dateien eingereicht werden.
  • Bei Zuspielungen mit komplexeren Wechseln (mehr als z. B. nur das Starten einer vorbereiteten durchlaufenden Einspielung) muss ein passendes Abspielgerät mitgebracht werden. Bitte klären Sie in dem Fall bis zum 1.9.2026 die technischen Möglichkeiten mit der Geschäftsstelle.
  • Folgende große Schlagwerkinstrumente können vor Ort zur Verfügung gestellt werden: Marimbaphon (4 3/4-oktavig), Vibraphon (4-oktavig), Pauken (Synthetik-Felle), große Trommel, Tamtam, Röhrenglocken (c‘-f‘‘). In der UdK nicht vorhandene Instrumente müssten ggf. selbst mitgebracht werden.
  • Folgende Tasteninstrumente sind vor Ort: Flügel, Cembalo (2-manualig) und Celesta (5-oktavig), Harmonium (alle gestimmt auf 442/443 Hz) und ein Keyboard (Swissonic ControlKey 88).
  • Der Einsatz einer Orgel ist nicht möglich.

Sollte weitere Technik benötigt werden, bitten wir um frühzeitige Rücksprache. Eventuell ist diese selbst mitzubringen und ggf. auch das Personal zur Bedienung zu stellen. In diesem Fall trägt die entsendende Hochschule die entstehenden Kosten. Während der Wertungsspiele beträgt die Zeitspanne, die für den Bühnenumbau zur Verfügung steht, maximal 15 Minuten. Es wird seitens des Wettbewerbs eine Person zur Unterstützung des Bühnenumbaus bereitgestellt. Am Vortag der Wertungsrunden wird es die Möglichkeit für einen längeren Soundcheck geben. Die Dauer hierfür hängt von der Anzahl der Bewerbungen ab.

Bei Rückfragen zu den Instrumenten, Präparierungen oder den technischen Möglichkeiten für Zuspielungen oder Verstärkungen wenden Sie sich bitte bis zum 1.9.2026 an info@fmb-hochschulwettbewerb.de. Entscheidungen über die Zulässigkeit von einzelnen Instrumenten sowie technischen Möglichkeiten obliegen der künstlerischen Leitung bzw. dem Juryvorsitz.

 Von den Kompositions-Studierenden sind zusätzlich einzureichen:

  • zusammen mit der Anmeldung bis 1.11.2026: Werkverzeichnis
  • bis zum 1.12.2026: Partitur in sechsfacher Ausfertigung und mit Angabe der

Aufführungsdauer (bzw. eine pdf-Datei)

  • nur falls zutreffend: Tondatei für evtl. Zuspielungen

Die Komposition kann als pdf-Datei per Mail oder per Post eingereicht werden (es zählt der Posteingangsstempel der UdK Berlin). Bei Einreichung der Komposition als pdf-Datei achten Sie bitte auf Lesbarkeit im Format DIN A4 oder maximal DIN A3. Die eingereichte Komposition darf bisher weder aufgeführt noch veröffentlicht, produziert oder prämiert worden sein.

 Wir möchten schon jetzt darauf hinweisen, dass wir aufgrund des begrenzten Instrumentariums an der UdK Berlin keine Übemöglichkeiten für Schlagwerk/besondere Tasteninstrumente und Ensembles mit Beschallungen etc. bieten können. In den Überäumen kann nur akustisch geprobt werden.

Konzert der Preisträger*innen

Das mit einem Ersten Preis ausgezeichnete Werk wird beim Konzert der Preisträger*innen am 17. Januar 2027 aufgeführt. Eventuell werden auch weitere mit Preisen ausgezeichnete Werke in diesem Konzert präsentiert.

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